Ein Tete-a-Tete mit den imposantesten Primaten der Welt

Kaum etwas ist vergleichbar damit, in die tiefen, wehmütigen Augen eines Berggorillas zu schauen. Man hockt in knapp drei Meter Entfernung gegenüber der imposanten Gestalt eines massiven Silberrückens und wundert sich, wie die Menschen aus der Kolonialzeit dieses unglaublich friedliche Wesen für ein ungeheuerliches Monster halten konnten. Berggorillas haben einen üppigen Mantel aus dickem Fell, der ihnen hilft, die Kälte in den höheren Lagen Ruandas, des Kongo und Ugandas auszuhalten. Flachlandgorillas sind etwas kleiner, aber deswegen nicht weniger beeindruckend. Sie leben in den Tropenwäldern des Kongo, Gabuns und Kameruns. Die Zerstörung ihres Lebensraums durch Menschenhand hat die Gorillas an den Rand ihrer Ausrottung getrieben. Wir können froh sein, dass diese nicht komplett verschwunden sind. Verantwortlich für die Erhaltung dieser Art ist der nachhaltige Tourismus. Je mehr Menschen Geld ausgeben, um sie zu sehen, desto effektiver werden Gorillas geschützt. Gorillatrekkings sind keine günstige Angelegenheit und erfordern zudem eine gute körperliche Kondition. Das Erlebnis prägt einen jedoch das ganze Leben lang

Reiseziele, in denen Gorillatrekking möglich ist

Uganda

Uganda

Selbstverständlich stehen im Mittelpunkt jedes Besuchs dieses landschaftlich reizvollen Landes immer auch die Menschenaffen der Primaten. Mindestens 400 Gorillas finden in Uganda ihren Lebensraum, Tendenz steigend.

Die meistbesuchten Nationalparks sind der...
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Ruanda

Ruanda

Während die Berggorillas das große Muss im Land der „Tausend Hügel“ sind, hat das quirlige Ruanda noch so viel mehr zu bieten. Man kann auf Serpentinenstraßen in Richtung Südwesten, um Schimpansen aufzuspüren und die atemberaubende Vogelwelt in den schwindelerregenden Nebelwäldern des ...
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